Projekt „Mehr Biodiversität für die Obere Moosach“

Gemeinsam mit dem Fischerverein Obere Moosach setzen wir im Rahmen von LEADER Flachgau Nord ein grenzüberschreitendes Projekt zur Wiederansiedelung heimischer Fischarten um.

Durch den Einsatz von Brutboxen werden befruchtete Eier heimischer Laichfische direkt in die Moosach eingebracht. Dadurch entwickeln sich die Jungfische unter natürlichen Bedingungen – wissenschaftlich begleitet und mit klar definierten ökologischen Zielen zur nachhaltigen Stärkung der Biodiversität.

Projektlaufzeit: GAP-Strategieplan Österreich 2023–2027

Ist gefördert durch EU, Bund und Land (LEADER).

40.000 Bachforelleneier in die Brutboxen der Moosach

Gestern durften wir 40.000 Bachforelleneier in die Brutboxen der Moosach einbringen 🐟💧 Mit dieser Maßnahme leisten wir einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Gewässerbewirtschaftung und zur Stärkung des heimischen Fischbestandes. Gefördert wird das Projekt durch LEADER, Bund und Land – ein starkes Zeichen für regionalen Natur- und Gewässerschutz. 🌿

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Investition in den Artenschutz: Profi-Ausrüstung für schonenden Fischtransport eingetroffen

Ein Meilenstein für den artgerechten Umgang mit unserer Fauna. Der Schutz unserer Gewässer erfordert nicht nur Leidenschaft, sondern auch professionelles Werkzeug. Am 27. November war es soweit: Wir haben unser Inventar entscheidend erweitert. Gemeinsam mit einem hochmodernen E-Fisch-Gerät wurde ein spezialisierter Fischtransportbehälter angeschafft.

Warum diese Investition? Das Wohl der Tiere steht für uns an erster Stelle. Besonders wenn es darum geht, empfindliche Laichfische sicher zu ihren Erbrütungsstätten zu bringen, ist ein stressfreier Transport überlebenswichtig. Mit der neuen Ausrüstung garantieren wir, dass die Fische wohlbehalten und artgerecht ihr Ziel erreichen – ein direkter Beitrag zur Sicherung der nächsten Generation in unseren Gewässern.

Gemeinsam nutzen: Unser Verleih-Service Wir sind der Meinung, dass gute Ausrüstung genutzt werden muss, um zu wirken. Deshalb behalten wir diese Ressourcen nicht für uns! Beide Geräte werden gerne an Interessierte verliehen. Alles, was dafür nötig ist, ist eine kurze Anfrage und eine entsprechende Einweisung durch unser Team.

Wichtiger Hinweis zum E-Fisch-Gerät:
Bitte beachten Sie, dass für den Verleih und Einsatz des Elektrofischfanggeräts zwingend eine gültige Berechtigung vorliegen muss. Informationen zu den rechtlichen Voraussetzungen finden Sie hier: Zur Berechtigung & Vorschriften.

Technik, die überzeugt Der neue Fischtransportbehälter der Serie AF ist kein gewöhnlicher Tank. Gefertigt aus robustem, glasfaserverstärktem Kunststoff im händischen Auflegeverfahren, hält er auch rauen Bedingungen am Wasser stand. Alle Metallteile – vom Tragegriff bis zur Befestigungsvorrichtung – sind aus rostfreiem Edelstahl gefertigt.

Ausgestattet ist der Profi-Behälter mit einer speziellen Fischablaufschleuse (32 x 29 cm) und einem 2-Zoll-Anschluss für den schnellen Wasserwechsel, um die Sauerstoffversorgung jederzeit optimal zu halten.

Haben Sie Interesse an einer Ausleihe oder Fragen zur Handhabung? Kontaktieren Sie uns gerne!

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Leader-Region: Projekt für mehr Biodiversität an der oberen Moosach

Erstmals fand eine Qualitätskontrolle bei unserem Leader-Projekt „Mehr Biodiversität für die obere Moosach“ statt. Es wurde dabei überprüft, wie viele der wieder eingesetzten Bachforelleneier geschlüpft sind.

Im Rahmen des Leader-Kooperationsprojekts hat sich unser Verein zum Ziel gesetzt, einen natürlichen, heimischen und nachhaltigen Fischbestand im Grenzfluss zwischen Salzburg und Oberösterreich zu schaffen.

Ziel des Projekts

Der besondere Fokus liegt bei dem Projekt auf der Wiederansiedlung von salzachstämmigen Bachforellen, Äschen und Aalruten. Dafür werden laichfähige, noch vorhandene Fische gefangen und zur Aufzucht gebracht. Die Fische werden abgestreift und befruchtet. Danach erfolgt die Verbringung der Fische in das Augenpunktstadium in der oberen Moosach mittels Brutboxen. Das heißt, dass die Fische direkt in der Moosach schlüpfen.

Die Entwicklung der Fische im ursprünglichen, heimischen Gewässer ermöglicht die Anpassung entsprechend den regionalen Gegebenheiten des Habitats, zum Beispiel an die Wassertemperatur, die Fressfeinde und den Sauerstoffgehalt. Ein wichtiger Teil des Projekts ist die Öffentlichkeitsarbeit, um ein Umdenken in den Vereinen sowie in der Bevölkerung zu fördern. Zu diesem Zweck ist die Kooperation mit Bildungsvereinen und Schulen beidseits der Moosach geplant.

„Uns ist es wichtig, mit diesem Projekt auf die Notwendigkeit des Erhalts der heimischen Fischarten aufmerksam zu machen. Mit diesem Projekt möchten wir zeigen, dass mit einfachen Mitteln die Biodiversität in unseren heimischen Gewässern erhalten werden kann und das auch andere Vereine umsetzen können. Es zeigt sich, dass die ersten Schritte dafür bereits erfolgreich gesetzt sind“, sagt Johann Winkler, der Obmann unseres Vereins.

„Wir freuen uns besonders, dass wir ein Biodiversitätsprojekt, das einer Region innerhalb zweier Leader-Regionen zugutekommt, fördern zu dürfen“, ergänzt Cathrine Maislinger, die Geschäftsführerin von Leader Flachgau-Nord. Beim Projekt „Mehr Biodiversität für die obere Moosach“ handelt es sich um ein Kooperationsprojekt zwischen Leader Flachgau-Nord und dem LAG Oberinnviertel Mattigtal.

© Leader Flachgau Nord / E. Hasenauer

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Pressebericht: Unser Einsatz für die Obere Moosach in den Flachgauer Nachrichten

Vor kurzem hatten wir die Gelegenheit, unsere Arbeit und unser ehrenamtliches Engagement für die Obere Moosach bei St. Georgen im Rahmen eines Zeitungsinterviews vorzustellen. Im Artikel der Flachgauer Nachrichten wird berichtet, wie unser Team sich für mehr Biodiversität und die Rückkehr der Forellen einsetzt.

Wir arbeiten gemeinsam im LEADER-Projekt „Mehr Biodiversität für die Obere Moosach“ und haben im Frühjahr Jungfische eingesetzt, um die stark reduzierte Population zu stärken. Bei einer aktuellen Bestandsaufnahme durften wir erfreuliche Fortschritte feststellen. Unser Ziel ist es, die Moosach wieder zu einem gesunden Lebensraum für Fische und andere Gewässerbewohner zu machen.

Vielen Dank an Journalist Thomas Strübler und die Flachgauer Nachrichten für das Interesse und die gelungene Berichterstattung über unser Projekt!

© SN/SW/Strübler

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